Regeneration

Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren Systems, in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise erneuert werden kann, sowohl für die jetzige als auch zukünftige Generationen. Das bedeutet, dass erneuerbare Ressourcen nur in einem Maße genutzt werden dürfen, wie deren Bestände natürlich nachwachsen.

Das drei Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung

Der Begriff der Nachhaltigkeit setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

Die ökologische Nachhaltigkeit beschreibt das Ziel, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Dies umfasst den Erhalt der Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie einen schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung.

Die ökonomische Nachhaltigkeit fordert eine Wirtschaftsweise, die dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Von besonderer Bedeutung ist der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung.

•Die soziale Nachhaltigkeit betont die Verteilungsgerechtigkeit. Der Zugang zu Chancen und die Verteilung von Ressourcen innerhalb von Gesellschaften als auch zwischen Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer soll gerecht gestaltet werden. Zentrales Ziel ist es, Armut zu bekämpfen und die Grundbedürfnisse heutiger und zukünftiger Generation zu erfüllen.

Die VDW zu Nachhaltigkeit

Die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler unterstützt diese Überlegungen seit ihrer Gründung. Sie bringt sich aktiv in den Diskurs ein und bearbeitet Themen der Nachhaltigkeit auf ihren Jahrestagungen, in den Studiengruppen und in wissenschaftlichen Studien. VDW-Mitglieder forschen und lehren auf diesen Gebieten.

Bildnachweis: Dirk Goldhahn/Windkraftanlagen an der dänischen Küste in Bønnerup Strand (CC BY-SA 2.5)