In Publica Commoda

In Publica Commoda 2017-12-07T10:35:46+00:00

Project Description

Die Verantwortung der Wissenschaft zur Aufklärung der Gesellschaft

Konferenz in der Reihe „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“ | 17. – 19. November 2017 an der Universität Göttingen

Das Motto „IN PUBLICA COMMODA – ZUM WOHLE ALLER“ prangt auf der Stiftungsmedaille der Universität Göttingen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tragen nicht nur Verantwortung für die von ihnen gewonnenen Erkenntnisse. Sie tragen auch Verantwortung dafür, dass und wie diese Erkenntnisse die Gesellschaft beeinflussen und formen. Sie müssen sich damit auseinandersetzen, wie Wissenschaft kommuniziert wird, wie Wissenschaft angewendet werden kann, und müssen sich wissenschaftlich beratend in gesellschaftliche und politische Prozesse einbringen. In diesem Sinne leisten sie einen fortwährenden Beitrag zur „Aufklärung“ der Gesellschaft.

Die diesjährige Tagung stand im 60. Jahr der Göttinger Erklärung von 1957 im Zeichen der Verantwortung für Frieden und Nachhaltigkeit, den Kernanliegen der Konferenzreihe. Die gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt verdeutlichen jeden Tag, dass Frieden und Nachhaltigkeit zwei der wichtigsten Problemfelder in Gegenwart und Zukunft sind. Gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft muss dabei über hochschulpolitische Strategieüberlegungen hinausgehen. Gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft heißt, aktiv an der Gestaltung von Gesellschaft teilzunehmen. Einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Wissenschaftsinstitutionen müssen auf der Basis ihrer Arbeit aufklärend in die Gesellschaft wirken.

Wie kann der Transfer von Wissen in die Gesellschaft gestaltet werden? Wie muss Wissenschaft kommuniziert werden? Welche Ansprüche und Herausforderungen ergeben sich aus gesellschaftlichen Diskursen für die Forschung?
Ziel der Konferenz war es, im Austausch von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik klare Handlungsfelder und Aufgaben zu benennen, die in Gegenwart und Zukunft aus der Verantwortung von Wissenschaft für die Gesellschaft erwachsen.

Zur Webseite der Universität Göttingen zu Konferenz und Veranstaltungsreihe gelangen Sie hier.

Auch auf Twitter finden Sie Stimmen zur Konferenz: #NHKgoe

Programm

Das Programm entnehmen Sie bitte dem PROGRAMMFLYER der Universität Göttingen.

Bildergalerie

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Die Bilder benutzen wir mit freundlicher Genehmigung der Universität Göttingen/Photograph Christoph Mischke.

Die Veranstaltung wurde von folgenden Partnern ausgerichtet:

Programmflyer

Mit Grußworten der drei austragenden Organisationen wurde die Konferenz am Freitag Abend eröffnet. Für die Universität Göttingen sprach ihre Präsidentin Prof. Dr. Beisiegel, für die VDW der Vorsitzende Prof. Dr. Hartmut Graßl und für die Adam-von Trott Stiftung die Vorsitzende Dorothee Engelhard. Alle drei unterstrichen die Verantwortung der Wissenschaft, Erkenntnisse nicht nur in die Gesellschaft zu kommunizieren, sondern auch für ihre Verbreitung und Anwendung Verantwortung zu tragen. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, Rolf-Georg Köhler, unterstrich, dass die Auseinandersetzung mit Verantwortung einen „Dauerauftrag“ darstellen müsse. Anschließend hielt Prof. Ran Hirschl (Universität Göttingen) den ersten Eröffnungsvortrag, in welchem er darlegte, inwiefern „comparative constitutionalism“ (vergleichendes Verfassungsrecht) als Wissenschaft eine Rolle für Nachhaltigkeit und Frieden spiele. Man müsse das öffentliche Bewusstsein für die Rolle von Verfassungen als Indikatoren für gesellschaftlichen Wandel stärken. Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Dr. Gabriele Heinen-Kljajic schloss den Abend mit einem kritischen Blick auf Wissenschaftsfreiheit und -verantwortung. Die „Göttinger Erklärung“ von 1957, auf die auch die Vorredner verwiesen hatten, beleuchtete sie als kontroverses Dokument. Ihre Verfasser hatten sich zwar gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen ausgesprochen, die zivile Nutzung von Atomenergie aber ermutigt, ohne Gefahren und Probleme der Lagerung von Atommüll transparent zu kommunizieren. Transparenz und Risikokommunikation seien aber wichtiger Bestandteil einer Wissenschaft, die sich nicht der Politik dienstbar macht: „[Von] der Wissenschaft, der ich als Gesellschaft vertraue, […] erwarte ich, dass sie auf dieses Vertrauen antwortet: dass sie Verantwortung übernimmt.“

Am Samstagmorgen wurden drei Themencluster, die Gegenstand der späteren Diskussionsforen darstellten, mit je einem Vortrag vorgestellt.

Unter dem Stichwort „Forschung in der Gesellschaft“ zeichnete Prof. Dr. Ortwin Renn vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS Potsdam) die Entwicklungen nach, die zu einer Verunsicherung der Gesellschaft über den „Wahrheitsgrad“ der Wissenschaft geführt haben. Anschließend stellte er verschiedene Formen von Wissenschaft vor und schloss, dass eine transdisziplinäre Wissenschaft, welche bestmöglich verschiedene Diskurse in der Gesellschaft kombiniert, am besten geeignet sei, um über das postfaktische Zeitalter hinauszuwachsen; nicht zurück zu einem faktischen, sondern hin zu einem Zeitalter der rationalen Urteilsfällung unter Anerkennung von Unsicherheiten.

Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Zentrums für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven, berichtete am Beispiel des Klimawandels in der Arktis über die Schwierigkeit des „Wissenstransfers in die Gesellschaft“ bei komplexen Problemen. Informationen, die das Zentrum generiert, könnten unterschiedlich interpretiert werden. So könne zum Beispiel die Möglichkeit einer nördlichen Seeroute sowohl als Chance als auch als Risiko aufgefasst werden. Wissenschaft gebe hier keine Antworten, sondern könne nur „was, wenn“-Szenarien liefern. Insgesamt forderte Lochte eine schärfere Definition des Begriffes „Wissenstransfer“, welcher zur Zeit in verschiedenen Institutionen unterschiedlich aufgefasst werde. Außerdem forderte sie bessere Indikatoren für die (Er)Folge von Wissenstransfer sowie Anreize für Forscher, Wissenstransfer zu betreiben. „Wenn wir Wissenstransfer ernst nehmen wollen“, so Lochte, „dann müssen wir auch institutionell viel verändern.“

„Brandstiftlerisch“ begann der Vortrag von Prof. Dr. Sven Beckert (Harvard), der zunächst die öffentliche Wahrnehmung von Historikern als wirklichkeitsferne verschrobene Detektive nachzeichnete, um diese Darstellung anschließend stichhaltig zu widerlegen. Geschichtswissenschaften übernehmen eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft, so Beckert, denn das Verständnis der Geschichte sei „essentiell für das Denken in die Zukunft“. In der Wissenschaftskommunikation habe Geschichte dabei einen Vorteil gegenüber anderen Disziplinen, da sie im Leben eines jeden Menschen eine bedeutende Rolle spiele und so großes Interesse wecken könne. Er betonte, dass es ein großer Fehler sei, „der Öffentlichkeit die Fähigkeit für komplexe Fragen abzuerkennen“. Am Beispiel seines Buches, das in Deutschland unter dem Titel „King Cotton – Eine Geschichte des globalen Kapitalismus“ bei C.H. Beck erschienen ist, legte er dar, wie Wissenschaftler ihre Arbeit in den Kontext gegenwärtiger gesellschaftlicher Probleme setzen und für Laien verständlich kommunizieren könnten. Gleichzeitig verteidigte er den Wert „obskurer Studien,“ denn auch wenig vermarktbares, nicht populäres Wissen ohne direkt ersichtliche gesellschaftliche Relevanz könne Jahre später große Wirkung entfalten. Als Schlussplädoyer sprach er der Geschichtswissenschaft das Potential zu, die Gesellschaft zu ermutigen, selber Geschichte zu gestalten, anstatt sich historisch gewachsenen Zuständen nur anzupassen.

Nach der Mittagspause wurde in kleinerem Rahmen in drei parallel laufenden Diskussionsforen diskutiert. Exemplarisch soll hier über das zweite Themencluster berichtet werden, welches sich mit „Wissenstransfer in die Gesellschaft“ beschäftigte.

Das Forum II eröffnete Prof. Dr. Kilian Bizer (Universität Göttingen) mit der Erläuterung eines Doppelhelix-Modelles der Interaktion von Wissenschaft und Wirtschaft, welches besser als ein lineares Modell geeignet sei, die vielfältige Strukturen abzubilden, die in dieser Interaktion ineinander greifen.

Wie Wissenschaft und Wirtschaft in der Praxis zusammen kommen können, das zeigte daraufhin die Geschäftsführerin der VDW Maria Reinisch am Beispiel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes „WindNODE“, welches führende Unternehmen der Energiewirtschaft und der Informationstechnik mit Energienutzern aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten verbindet. Ziel ist es, den Energieverbrauch an die Erzeugung anzupassen, um intelligent die Energie zu verbrauchen, die in Brandenburg und Umgebung erzeugt wird. Als Teil von „WindNODE“ stellt das von Reinisch mitbegründete Projekt „Meine Energie für meine Stadt“ dabei ein Beispiel dar, wie diese Ideen nach und nach in die Köpfe und in das Handeln transportiert werden, unter anderem, indem KünstlerInnen Visionen der Energiewende verbildlichen. (Mehr Informationen über das Projekt finden Sie hier)

Im zweiten Impulsvortrag des Diskussionsforums führte Prof. Dr. Monika Oberle den Vertrauensverlust in die Wissenschaft auf ein mangelndes öffentliches Verständnis der Forschungslogik zurück. Dieses äußere sich einerseits in einer Überhöhung wissenschaftlicher Ergebnisse als „Wahrheit“ und andererseits in der Wahrnehmung von „fragilem“ Wissen als beliebig. Wissenschaftsjournalismus, der oftmals Unsicherheiten, Alternativen und historische Kontingenz wissenschaftlicher Ergebnisse unterschlage, trüge zu diesem Missverständnis bei. Deswegen sei es umso wichtiger, besonders in der Lehrerausbildung die Wissenschaftsorientierung zu fördern, um schon in der Schule ein Verständnis der Chancen und Grenzen von Forschung zu vermitteln.

Prof. Dr. Margarete Föhringer stellte im letzten Impulsvortrag des Diskussionsforums II das „Forum Wissen“ vor. In dem Museum, welches bald in Göttingen entsteht, sollen Besucher die Möglichkeit bekommen, in verschiedenen Räumen zu erkunden, wie Wissen in spezifischen zeitlichen, räumlichen und gesellschaftlichen Kontexten und Netzwerken entsteht. Dabei wird beispielsweise auch kodifiziertes, implizites Erfahrungswissen seinen Platz finden. Das Museum will außerdem den multidirektionalen Austausch zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft fördern. (Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des „Forum Wissen“)

In der anschließenden Diskussion stach vor allem die Einsicht hervor, dass „[Wissenschafts-] Rezipienten auch als Wissensproduzenten ernst [genommen werden müssen]“, um einen fruchtbaren Dialog zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu ermöglichen.

Nachdem in einem Abschlussplenum noch einmal alle Themencluster zusammengeführt wurden, diskutierten am Abend Prof. Dr. Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen, und Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger, Molekularbiologe und Philosoph sowie ehemaliger Direktor des Max-Planck-Institutes für Wissenschaftsgeschichte Berlin. Dr. Ulrike Bosse von NDR-Info begann die Moderation mit einem Blick auf das Wissenschaftsbarometer 2017, in dessen Rahmen nur knapp 50% der Befragten zustimmten, dass die Wissenschaft „zum Wohle der Gesellschaft“ arbeite. Rheinberger betonte daraufhin, dass Wissenschaftler sich einem doppelten Anspruch stellen müssten, sowohl gegenüber dem „Fachklientel“ als auch gegenüber der Gesellschaft. Der Anspruch gegenüber der Gesellschaft nehme dabei die Form einer Aufklärung, so Beisiegel, insofern als dass Wissenschaft in der Gesellschaft zur Mündig-Machung der BürgerInnen beitragen müsse. Auf kritische Fragen der Moderatorin nach Freiheit, Verantwortung, und möglichen Grenzen von Wissenschaft am Beispiel des „Genetic Engineering“ antwortete Rheinberger, dass Wissenschaftler stets an der Grenze von Nicht-Wissen zu Wissen gearbeitet hätten. Wäre dies nicht gegeben, so Rheinberger, müsste man die Forschung einstellen: „Insofern bewegen sich Forscher immer auf dieser Grenze und müssen sich im Grunde genommen jeden Tag fragen: Mache ich jetzt einen Schritt, der […] potentiell über das hinausgeht, was vielleicht noch als akzeptierbar angesehen wird oder tue ich das nicht mehr?“ Dies sei eine Daueraufgabe, die sich nicht an einzelnen Erkenntnissen abschätzen ließe, so Rheinberger. Im Kern sei Forschung ein Unterfangen, das man nicht planen könne, weil man das Nicht-Gewusste eben nicht antizipieren könne. Deshalb, betonte Beisiegel, müsse jede einzelne Wissenschaftlerin für ihre Verantwortung sensibilisiert werden. Im Gegenzug müsse die Gesellschaft dafür sensibilisiert werden, dass wissenschaftliches Wissen grundsätzlich anfechtbar und überholbar sei und dass Überprüfbarkeit und Zweifel einen integraler Bestandteil des Wissen-Schaffens darstellen.

Das Streitgespräch wurde am 22.11.2017 bei NDR in „Das Forum“ ausgestrahlt. Es kann hier nachgehört werden:

Sonntagmorgen wurde die Konferenz zunächst mit einem Ausblick in die Friedens- und Konfliktforschung fortgesetzt, bevor es zur abschließenden Podiumsdiskussion kam.

Durch ihren Forschungsgegenstand befinde sich die Friedens- und Konfliktforschung in einem spannenden Spannungsverhältnis zur Politik, berichtete Dr. Thomas Held, Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Friedensforschung. Einerseits müsse die Forschung sich distanzieren, andererseits sei aber gerade die Friedens- und Konfliktforschung aufgerufen, immer wieder Bezug zu nehmen. Er kritisierte, dass wissenschaftlichen Institutionen meist nicht die nötigen Ressourcen zur Verfügung ständen, um umsichtig Wissenstransfer zu leisten.

Auch Prof. Dr. Lothar Brock vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung sprach über die Wechselbeziehungen von Wissenschaft und Gesellschaft. Einerseits sei Wissenschaft notwendigerweise ein Teil der Gesellschaft, deshalb bedeute eine Aufklärung der Gesellschaft immer auch eine Selbst-Aufklärung der Wissenschaft. Andererseits agiere Wissenschaft aber nur unter der Bedingung der Autonomie gegenüber der Gesellschaft, einer Autonomie, die jedoch nicht mit Taubheit verwechselt werden dürfe. Aufgabe der Forschung sei deshalb weder die Vorhersage noch das Verhindern gewisser Prozesse, sondern das Entwickeln eines Verständnisses, mit dessen Hilfe konstruktive Entscheidung getroffen werden könnten.

In der abschließenden Podiumsdiskussion nahmen die AStA-Vorsitzende Silke Hansmann (Göttingen), Agrarökologin Dr. Angelika Hilbeck (ETH Zürich), die Bioethikerin Prof. Dr. Regine Kollek (Universität Hamburg), der Physiker Prof. Dr. Arnulf Quadt (Universität Göttingen) und der Ko-Präsident des Club of Rome Prof. Dr. Ulrich von Weizsäcker (VDW) Fragen sowohl von Moderator Prof. Dr. Hartmut Graßl, als auch von den Teilnehmern entgegen. Dr. Hilbeck eröffnete kritisch, indem sie betonte, dass die Wissenschaft zuerst sich selbst hinterfragen müsse, ohne die Augen vor dem „großen weißen Elefant“ eines dysfunktionalen Systems zu verschließen. Wissenschaftler müssten den Elfenbeinturm einer ohnehin nie dagewesenen Neutralität verlassen. Auch Prof. Dr. Kollek forderte „Radikalität“ von Wissenschaftlern. Als „geschickte Radikalität“ beschrieb sie zum Beispiel eine klare Positionierung von Forschern gegen Pestizide. Beide unterstrichen die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens. Eine nachhaltige Veränderung forderte auch die AsTA-Vorsitzende Silke Hausmann. Besonders im globalen Norden hätten Akademiker eine konstante Verantwortung, ihren privilegierten Status nicht nur zu reflektieren, sondern auch zu einem gesellschaftlichen Wandel beizutragen. Als Beispiel dafür, wie aus Worten Taten folgen können, stellte Prof. Dr. Quadt im Verlauf der Diskussion das Projekt „Physik für Flüchtlinge“ vor, in dessen Rahmen Flüchtlingskinder spielerisch physikalische Experimente durchführen. „Die Wissenschaft, insbesondere, wenn man nicht nur darüber redet, sondern sie betreibt,“ sagte Quadt, „hat ein ungeheures Potential, Menschen zu verbinden“ – Menschen mit unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Hintergründen. Prof. Dr. von Weizsäcker schloss eindringlich: „Wir sind dran.“ Es bedürfe nun einer neuen Aufklärung, die nicht länger das Wachstumsparadigma begünstige. Anstatt zwischen wahr oder falsch, Religion oder Nation, Markt oder Staat und anderen Dichotomien zu entscheiden, habe die neue Aufklärung eine Balance zum Ziel, die den Tatsachen verantwortungsvoll ins Auge sieht.

Die Konferenz war Teil der Konferenzreihe „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“, die 2012 von der Universität Göttingen und der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler initiiert wurde, um zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft beizutragen.

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